S O L I - T I C K E T

ICH BRAUCHE EINE GENIE Volume 12 - Popkultur, Feminismus, Maskenball und so - DIE ONLINE EDITION Everywhere am 22.05.20

Freitag 22.05.20
Einlass: 19:30, Beginn: 19:30
Everywhere, ,

Tickets zu ICH BRAUCHE EINE GENIE


Informationen

Es ist ein bisschen so wie Kaufladen spielen! 

Na klar gibts das Event im Web auch umsonst - aber ihr würdet uns, die Artists, und alle, die sonst involviert sind, unterstützen, sowie auch generell ein Zeichen setzen für die Möglichkeit, gesponserte Veranstaltungen im Netz durchführen zu können! Wir alle müssen ja wahrscheinlich noch eine ganze Zeit lang ohne Live-Konzerte leben und jeder Support ist toll und hilft uns. Wir haben dafür extra schöne Tickets für 4 oder 10 Euro gebastelt! 


++++++ Nach dem Erfolg unserer „Krawalle & Liebe #11“- Online Edition, tun wir`s hiermit erneut +++++

 

Auch unsere Veranstaltungsreihe „Ich Brauche Eine Genie, Vol 12 – Popkultur, Feminismus, Maskenball und so“ wird ausschließlich im Web stattfinden.

Gemeinsam mit der Moviemakerin MERCEDES REICHSTEIN produzieren wir einen Film, der versucht, auch ein wenig über das bloße Wohnzimmerkonzert - Format hinauszugehen.
"Learning by Doing" - galore! Denn das Live-Erlebnis einer Berghain-Kantine-Show  kann man ja nicht so einfach ersetzen. Und Genies lieben bekanntlich Herausforderungen - und voilá:

 


NÄHMASCHINENDUETT

Ach ja, richtig, wir hatten doch mal diese fantastischen Ladies* vom Nähmaschinenduett zu Gast! Die machten Musik mit Nähmaschinen, dass selbst gestandene Berghain DJs und Mitarbeiter Schlange standen um sich den Soundcheck anzuschauen 😊… LISA SIMPSON und STEPHANIE MÜLLER aka RAG TREASURE machen Musik mit Nähmaschinen und entwickeln dabei einen Sog, der mitunter an Velvet Underground erinnert. Es ist die Liebe zur Experimentalmusik und zur kritischen Auseinandersetzung mit den Ausbeutungsmechanismen der Mode, die die Musikerinnen verbindet: bei ihren Konzerten wird nicht nur der Fadenlauf zum Klingen gebracht; es entstehen dabei auch textile Objekte und tragbare Collagen!

Für „Ich brauche eine Genie“ nehmen sie ein exklusives Soundset auf und gestalten ein Mashup-Video: Steffi aus dem Süden Deutschlands, Lisa aus Berlin – und, wer weiß, vielleicht dürfen wir ihnen auch dabei zuschauen, wie sie - in der Corona-Zeit ja gerade sehr alltagstauglich! - DIY Stoff Masken produzieren, die Lisa derzeit von einem Balkon in Neukölln aus verschenkt.

Nähmaschinenduett:
https://www.deutschlandfunk.de/naehmaschinenmusik-kann-man-musik-eigentlich-auch-naehen.807.de.html?dram:article_id=406139

 

FINNA

FINNA, die grinsende Rebellin des queerfeministischen Rap, hat - ebenfalls exklusiv für uns - eine Coverversion des GOSSIP-Überhits „Heavy Cross" gemacht! Das würde selbst die Songschöpferin Beth Ditto noch beeindrucken: wie Finna, mal so eben aus dem Wohnzimmer heraus, dieser Empowerment-Hymne neue Flügel verleiht. Wie schön, dass es in Deutschland jetzt auch mal eine gibt, die den Mut und die Stimme der Ikone Ditto hat, und sich, ganz nebenbei, als eine würdige Nachfolgerin Sookees erweist.

Wir reden mit Finna natürlich auch über ihren Fat-Positivity-Aktivismus und ihre eigene Selbstermächtigungs-Hymne „Overscheiß“, die in den letzten Monaten ziemliche Wellen geschlagen hat, und das nicht nur, weil die Musikerin selbst nackt im Video zu sehen war.

Finna:
https://www.lohro.de/finna-overscheiss/

 


ALICE HASTERS

Wie im Bühnenformat gibt es auch im Onlineformat eine Lesung:

Wir freuen uns sehr, dass ALICE HASTERS aus ihrem tollen Buch „Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören, aber wissen sollten“ (Hanserblau) liest. Anhand persönlicher Erfahrungen spiegelt Hasters die vielfältigen Lebenssituationen, in denen Black and Indigenous People of Color Diskriminierung täglich erleben. Ihr Buch ist eine Aufforderung an weiße Menschen sich ihrer unreflektierten Gedanken, Äußerungen und Verhaltensweisen gegenüber BIPOC bewusst zu werden – denn selbst freundlich gemeinte Kommentare offenbaren tiefsitzenden Rassismus. Zusätzlich zur Lesung wird ALICE HASTERS unsere Interviewfragen beantworten!

Wir reden über ein Buch, das eindringlicher und persönlicher Bericht ist - und Alltagsrassismus in allen Lebensbereichen spiegelt: ob Schule, Freundschaften, Körper, Liebe oder Familie.

Alice Hasters:
https://www.youtube.com/watch?v=MQOZOFDtHOM

 

TONI KATER

In der Corona-Pandemie denkt man ja, dass viele Song-Titel irgendwie prophetisch voraussehend waren. Aber die Berliner Musikerin TONI KATER hat hierbei den Vogel gefangen: pünktlich am Tag des Lockdowns hierzulande erschien ihr Album “Die schönen Dinge sind gefährlich ”.

Damit hat sie nicht nur Recht, ihre intimen Klavierballaden wirken eh schon so, als ob sie für die reduzierte „Hausmusik“-Ära des Corona-Zeitalter geschaffen wären:

Mit ihren poetischen Texten und einer Stimme, die die Seele streichelt, hat sich Frau Kater Stück für Stück von der lauten Pop-Bühne entfernt. Sie sitzt jetzt lieber am Klavier – und so werden wir sie auch in unserer Online-Version erleben.

Der, mit SASCHA LOBO gesprochene „neue Minimalismus der Pandemie“, drückt sich derweil auch in den Songzeilen der Singer/Songwriterin aus: „Ich brauche keinen Mocha-Cookie-Crumble-Frappuccino“, ich brauch keinen Frozen Joghurt Wonderpots vor`m Kino… ich brauch keine Vertäfelung im Dachgeschoss, ich brauche keine Handtasche mit Zahlenschloss… Ich will leben, ich will leben!“

Dem können wir uns nur anschließen, das neue gefährliche TONI-KATER-Album ist in Kooperation mit unserem Label „Bohemian Strawberry“ am 20.3. erschienen. Denn na klar, wir brauchen diesen Konsum-Schnick-Schnack auch nicht. Wir brauchen „nur“ eine, viele eine Genies!

Toni Kater:
https://www.youtube.com/watch?v=PD4mhBuScE4



neue Videos von MAIKE ROSA VOGEL und SHIRLEY HOLMES

Und apropos: da wir ja die Avantgarde dieses Grrrls*-Dingsbums sind, seht ihr bei uns natürlich auch die neuen Videos von SHIRLEY HOLMES und MAIKE ROSA VOGEL. Für Letzteres dürft Ihr auch gerne schon mal euren umweltbewussten Kindern Bescheid sagen... Und im SHIRLEY HOLMES Clip „Wieder Sehen“ könnt ihr die ganze GENIE-Bande, live und in Farbe, nun ja... wieder sehen!

Na, wenn das nichts ist, dann bleibt doch zuhause und lest ein Buch! (Kleiner Tipp: Fran Ross, „Oreo“, Roman, dtv).
 

 
KERSTIN UND SANDRA GRETHER / DOCTORELLA (im Duo-Set)

„Die Erfinderinnen des Pop-Feminismus in Deutschland“ (TIP, TAZ… ) werden, wie immer, durch den Abend führen, und mit ihrer eigenen Chanson-Rock-Band DOCTORELLA die musikalische Umrahmung liefern – und wer weiß, vielleicht spielen sie auch schon ein neues Lied, denn die DOCTORELLA hat zwar seit Winter 2016 kein neues Album mehr veröffentlicht, aber in der Zwischenzeit genug Stoff für ein Doppelalbum in ihrem Medizinköfferchen angesammelt… Und wie nebenbei präsentieren die Grether-Zwillinge euch die modischen Highlights aus ihrer Masken-Kollektion…

Doctorella:
https://www.youtube.com/watch?v=g3x5sVDxDyM