Bohemian Strawberry & amSTARt präsentieren:

ICH BRAUCHE EINE GENIE #16 - der Film Wir sind das Festival! Online-Ticket am 28.12.21

Dienstag 28.12.21
Einlass: 20:00 Uhr, Beginn: 20:00 Uhr
Online-Ticket, ,

Tickets zu ICH BRAUCHE EINE GENIE #16 - der Film


Informationen

ICH BRAUCHE EINE GENIE #16 - der Film 

 

Wir sind das Festival!
Wie Musikerinnen in Grrrlmany gegen das Macho-Business kämpfen.

eine Collage aus Interviews, Statements, Performances und Lesungen ...
 

mit
Bernadette La Hengst, Babsi Tollwut, Die Supererbin, Der Supergraben, FaulenzA, Feline & Strange, Katrin Achinger, Marleen, Malonda, Matching Outfits, Mercedes Reichstein, Moon Gear, Shirley Holmes, Safi, The Doctorella, The TCHICK, Zuckerklub

 

Live-Musik
Das Rattenkabinett, Drunk at Your Wedding

 

Lese-Performance
Aus dem Songbook „Ich brauche eine Genie“
(mikrotext, 2021, Hrsg. Kersty und Sandra Grether)

 

fb event
https://www.facebook.com/events/1537655053257657/
ICH BRAUCHE EINE GENIE #16 - der Film. Wie Musikerinnen in Grrrlmany gegen das Macho-Biz kämpfen

 

 

Ein Film, der verschmerzen lässt, dass es dieses Jahr kein Feuerwerk gibt! Gönnt Euch diesen Spaß zwischen „Gestern und Sylvester“, um es mal mit der Band Acht Eimer Hühnerherzen zu sagen. Aber der Reihe nach:
In den letzten 5 – 10 Jahren hat sich in Deutschlands Musik-Szene - und da vor allem im Underground! - mehr getan in punkto selbstbestimmte Ästhetik und künstlerisches Können von Musikerinnen als in den letzten 50 Jahren davor. Dieser Film lässt wichtige Protagonistinnen zu Wort kommen und beschreibt einen Struggle, den man 2021 nicht mehr für möglich gehalten hätte! Aber auch Pionierinnen und Wegbereiterinnen erzählen von ihren merkwürdigen misogynen Erlebnissen in der Welt der männerdominierten Instrumenten-Läden, Festival-Bühnen und Musik-Medien.

All die Musikerinnen in diesem Film plaudern wunderbar naughty aus dem Nähkästchen und packen Anekdoten aus, die darauf schließen lassen, dass das ach so fortschrittliche Popbusiness seinem progressiven Avantgarde- und- Gegenwarts-Anspruch schon lange nicht mehr gerecht werden kann und mittlerweile zu den rückschrittlichsten und frauenfeindlichsten Branchen hierzulande gehört.

Der Film macht aber auch Mut und Hoffnung auf tolle Live-Erlebnisse und vielfältigen Musik-Genuss, für die Zeit nach der Pandemie. Wenn es endlich wieder heißt: Ich brauche eine Genie. 

Denn der Film porträtiert eine Szene, die sich rund um die Festival-Reihe „Ich brauche eine Genie“( in der Kantine am Berghain) gebildet hat. Und mit ihr das gleichnamige, just erschienene und überraschend erfolgreiche Songbook, das Songtexte von 70 female* Acts enthält. 

Und so entfaltet diese Doku den wahren Kern eines jeden Pop-Erlebnisses: wir lieben es, Menschen dabei zuzuschauen, wie sie an sich selber glauben und sich immer mehr Freiheitsgrade erkämpfen.

Denn es geht hier um Leute, die tatsächlich noch an das Freiheitsversprechen von Rock`n Roll, HipHop, Folk, Industrial, Soul und auch Pop glauben. Und die dabei die Idee von Solidarität nicht verloren geben.

Sie schreiben ihre Lieder selber und bestechen durch mutige Live-Performances. Dabei bestehen sie auf Pop-Feminismus und auf Individualismus, gehören verschiedenen Genres an; sind widerborstig und zärtlich, geheimnisvoll, lustig, queer, laut, leise, gekonnt.  

Und kommen, im Jahr 5 nach David Bowie, von einem anderen Planeten, von dem die meisten bisher nicht mal wussten, dass es ihn gibt: Vom Planeten der Grrrlmanies oder so.

Flankiert wird das Video von humorvollen feministischen Aktionen, sowie von ausführlicheren Analysen, Lesungen und Kurzauftritten. 

Sowohl die Reihe als auch das Buch und der Film wurden kuratiert und erfunden von den Grether-Schwestern, die als Vordenkerinnen des Pop-Feminismus in Deutschland gelten: nicht nur als Musikerinnen mit ihrer schwebend-galaktischen Rock-Chanson Band The Doctorella; sondern auch als Pop-Journalistinnen, Roman-Schriftstellerinnen und politische Aktivistinnen. 

 

Regie und Performance: 

LEONIE SCHOLL macht als DIE SUPERERBIN Techno-Pop. Sie ist außerdem Journalistin und Videoproduzentin. Während der Pandemie hat sie die Musikshow DER SUPERGRABEN ins Leben gerufen, die vor allem weibliche* Artists in den Fokus rückt, sowie das Album „How to ruin your life“ (Motor Musik) veröffentlicht.